FOTOGALERIE
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Bilder aus der Geschichte des SCN
Bilder aus der Geschichte des SCN
16 Bilder

EHRENTAFELN
Auf unseren Ehrentafeln finden Sie Informationen zum erfolgreichen Abschneiden unserer Athleten
ERSTE TITEL
Erste Medaille bei Olympischen Spielen:
Ilse Kaschube
1972 München, K II 500 m Silber

Erste Goldmedaille bei Olympischen Spielen:
Carola Zirzow
1976 Montreal, K I 500 m

Erster Teilnehmer an einer Weltmeisterschaft:            
Klaus Dittmer
1970, C1 10.000m, Platz 5

Erster Weltmeister:
Alexander Slatnow
1971, K II 500m

Erster internationaler Titel überhaupt:
Klaus Tietz
1966, Leichtathletik, Europäische Juniorenspiele in Odessa Platz 1

Vereinschronik

Die Gründungsphase

Am 13. Juli 1954 verabschiedet das Politbüro des ZK der SED (Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands) eine Direktive „Zur weiteren raschen Aufwärtsentwicklung von Körperkultur und Sport in der DDR“. Dieses ist faktisch der erste Leistungssportbeschluss der SED-Führung. Am 16. September wird als erster Sportclub neuer Art der SC Motor Jena gegründet. Die Gründung des SC Wissenschaft DHfK Leipzig folgt am 20.09. und des SC Dynamo Berlin am 01.10.1954. In den folgenden Monaten werden weitere 17 SC von den jeweiligen Sportvereinigungen gegründet. Die SV Dynamo und die SV Vorwärts bilden später zusätzlich jeweils mehrere Spezialclubs bzw. Leistungsschwerpunkte. Erst viele Jahre später - 1962 - wurde der Sportclub Neubrandenburg gegründet bzw. gebildet, der nichts mit dem früheren „SCN 22“ zu tun hat, wie manche „Forscher“ Glauben machen wollen und dem SCN schon 80 Jahre Existenz im Jahr 2002 „andichteten“. Unter Führung der Bezirksparteiorganisation (SED), wurde 1959 begonnen, die ersten vorbereitenden Maßnahmen zur Gründung zu verwirklichen.

Logischer Weise beschäftigte sich auch die Kreisleitung der SED mehrfach mit der Problematik der Gründung des SCN. Schon hieran ist zu erkennen, welche Bedeutung zu Zeiten der DDR die Sportclubs hatten. Aus einem Protokoll über die Bürositzung am 31. März 1960 der Kreisleitung der SED ist entnommen: „Das Büro der Bezirksleitung der SED und das Staatliche Komitee für Körperkultur und Sport beim Ministerrat hat beschlossen, bis zum 1.5.62 in Neubrandenburg einen territorialen Sportclub in Neubrandenburg zu errichten. Zur Schaffung der Voraussetzungen wurden im Kreis Neubrandenburg bei der BSG Turbine Neubrandenburg Schwerpunktsektionen in den Sportarten Leichtathletik und Fußball und bei der BSG Motor Süd Neubrandenburg Gymnastik/Turnen und Kanu und bei der BSG Einheit Neubrandenburg, Handball Männer und Frauen gebildet.“ Unter Tagesordnungspunkt 7 wurde ein „Bericht über die Entwicklung des Leistungssports, des Aufbaus eines Sportclubs und die Durchführung von weiteren baulichen Maßnahmen zur Entwicklung des Sports“ behandelt.

Doch so richtig „ernst“ wurde es 1961. Laut einer Vorlage des Bundesvorstandes des DTSB vom 16.10.1961 gibt es für den zu gründenden SCN den ersten Stellenplan mit den entsprechenden Gehaltsangaben: ein Vorsitzender (900,00 Mark), ein stellvertretender Vorsitzender 750,00, ein Masseur, der nach dem Tarif des Gesundheitswesens zu entlohnen war, ein Wirtschaftsleiter 600,00, eine Sekretärin 460,00, eine Sachbearbeiterin für Finanzen 460,00, eine Köchin 460,00, zwei Küchenhilfen 286,00, ein Hausmeister/Heizer 386,00, ein Kraftfahrer, der nach Transporttarif zu entlohnen war, zwei Reinigungskräfte 286,00, ein Bootsbauer 500,00 und 5 Trainer, die nach einem nicht näher benannten Tarif entlohnt werden sollten.

Die BSG Turbine Neubrandenburg, damals die zahlenmäßig größte Sportgemeinschaft der Stadt, wurde, mit ihren Sektionen Fußball und Leichtathletik bereits 1959 zur Schwerpunktsportgemeinschaft erklärt. Sie hatte somit die Aufgabe, in den beiden genannten Sportarten die besten Sportler zu konzentrieren, sie durch gezieltes Training zu fördern und die notwendigen organisatorischen und beruflichen Probleme der Sportler zu lösen.

Im Fußball bildete die 1. Mannschaft der BSG Turbine, die als  spielklassenhöchstes Kollektiv im Bezirk einen guten Mittelplatz in der damaligen 2. DDR-Liga einnahm, den Grundstock für die künftige Sportclubsektion. Gab es im Fußball noch bestimmte Voraussetzungen, war es in der Leichtathletik bedeutend komplizierter. Die Leichtathletik des damaligen Bezirkes und auch der Stadt Neubrandenburg spielte in dieser Zeit im Republikmaßstab kaum eine Rolle. 1959 erfolgte die Umsiedlung der Leichtathleten des ASK von Potsdam nach Alt- Rehse als ASK Neubrandenburg. Das gab der Entwicklung der Leichtathletik neue Impulse. Aber schon 1961 wurde der ASK aufgelöst. Doch es gab noch eine weitere relativ kleine aber rührige Sektion Leichtathletik bei der ASG Trollenhagen. Aus dieser Sektion konnten Anfang der 60er Jahre einige Athleten nach Absolvierung ihres Wehrdienstes von der jungen Sportclubsektion übernommen werden.

Im Wesentlichen konnte man sich nur auf die Leichtathleten von Turbine stützen. In Vorbereitung der Gründung des SCN fand am 27. April 1962 die erste Wahlversammlung des Clubs statt. An dieser Veranstaltung nahmen 85 Aktive und Funktionäre teil. In den Vorstand des Sportclubs wurden gewählt: Horst Rünger als Vorsitzender, Fritz Salis als stellvertretender Vorsitzender und als Mitglieder Hans Eckelt,  Mitarbeiter des Rat des Bezirkes,  Günter Femerling, Parteisekretär im SCN, Wolfgang Kleinert, Cheftrainer Leichtathletik, Dieter Netlin, aktiver Leichtathlet, Georg Peters, Direktor der KJS,  Horst Tunn,  aktiver Fußballer, Joachim Wörmsdorf,  Sektionsleiter Fußball, Helmut Zimmermann, aktiver Leichtathlet und Heinz Nitsche, stellvertretender Vorsitzender des Bezirksvorstandes des DTSB für Leistungssport. In die Sektionsleitung Leichtathletik wurden gewählt: Fritz Salis,  Sektionsleiter,  Peter Großklas, Trainer, Otto Gudd, Sportlehrer der Volksbildung, Wolfgang Kleinert, Cheftrainer, Adalbert Lemcke, Berufsschullehrer und Günter Wodtke,  Übungsleiter. In die Sektionsleitung Fußball wurden gewählt: Joachim Wörmsdorf,  Sektionsleiter,  Gottfried Eisler, Trainer, Herbert Geister - BSG Vorsitzender der BSG Turbine von 1950 bis 1955 und Investbauleiter,  Gerhard Lähn,  hauptamtlicher Mitarbeiter im Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball sowie die beiden aktiven Fußballer Manzke und Penzer. Das Sekretariat des SCN bildeten später die Sportfreunde Rünger, Salis, Nitsche und Kleinert. Nachdem die Leichtathleten, die erste und die zweite Fußballmannschaft der BSG Turbine und die Juniorenfußballer der BSG Medizin offiziell am 1. Mai 1962 übernommen wurden, umfasste der SCN 52 Aktive im Fußball und 85 Aktive in der Leichtathletik, davon 74 KJS- Schüler in Anklam. Die offizielle Gründungsveranstaltung des SCN fand am 30. April 1962 in der Aula der Oberschule I in der Demminer Straße statt.

Gründung
Aufbau
1962-1980
1981-1985
1986-1989
1990-1995
1996-2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009

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MITGLIEDER
Bullet2009: 1.545
Bullet2008: 1.584
Bullet2007: 1.638
Bullet2006: 1.654
Bullet2005: 1.652
Bullet2000: 1.327
Bullet1990: 652
Bullet1989: 350
Bullet1973: 230
Bullet1962: 137
VORSITZ
Die Clubleiter, Vorsitzenden und Präsidenten des SCN:
Heinrich Nostheide (seit 2005)
Matthias Stinnes (1999-2004)
Gerhard Comuth (1997-1998)
Susanne Phillipzig (1991-1996)
Heiner Jank (1990)
Ulrich Wiegert (1989)
Gerhard Schulz (1980-1989)
Horst Häckel (1979)
Hans Schmidt (1979)
Hans Joachim Schachtschneider (1970-1979)
Carl-Heinz Martens (1969-1970)
Horst Lankowski (1966-1969)
Horst Rünger (1962-1966)
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